Informationen über Kontraindikationen

 

Wellness-Massagen dürfen laut deutschem Gesetz ausschließlich bei gesunden Menschen durchgeführt werden. Sie dienen der Entspannung von Körper und Geist, der Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens, der Prävention und der Selbstfürsorge. Als Wellness-Masseurin darf ich weder Diagnosen stellen noch medizinische Massagen anbieten. 

Es gibt bestimmte Zustände und Erkrankungen, bei denen meine Massagen kontraindiziert sind. Kontraindikationen sind Bedingungen, bei denen von bestimmten Behandlungsformen oder Massage-Techniken abgeraten wird  da sie das Risiko von Komplikationen erhöhen können. 

Vor jeder Anwendung frage ich Sie, ob Ihres Wissens nach, Kontraindikationen bestehen. Außerdem werde ich Sie um Auskunft bitten, ob Sie schwanger sind oder an Allergien, einer empfindlichen Haut leiden. Sollten Sie  bezüglich einer Wellness-Massage unsicher sein, befragen Sie bitte im Vorfeld Ihren Arzt.

Die unten genannten Kontraindikationen beziehen sich immer auf die Region des Körpers, die massiert werden soll. Zum Beispiel, wenn eine Kopfmassage gemacht werden soll, ist es bedeutungslos, ob an den Beinen die ausgeprägten Krampfadern sind.

Allgemeine Kontraindikationen für Massage bzw. Wellness-Massagen:

  1. Erkrankungen die Blutgefäße betreffen
    • Herzinfarkt (Notfall)
    • Akute Thrombosen (Notfall)
    • Dekompensierte Herzinsuffizienz
    • Arterielle Durchblutungsstörungen
    • Lymphangitis (Blutvergiftung-Notfall)
    • Periphere arterielle Verschlusskrankheit
    • Thrombophlebitis (entzündete Krampfadern)
  2. Muskelerkrankungen
    • Muskelfaserriss
    • Band- oder Sehnenruptur
    • Nach frischen chirurgischen Eingriffen
    • Myositis, Myositis ossificans, Myastenia gravis
  3. Erkrankungen der Haut
    • Pilze
    • Warzen
    • Tumore
    • Ekzeme
    • Furunkel
    • Infektionen
    • Verbrennungen
    • Offene Wunden
  4. Neurologische Erkrankungen
    • Bandscheibenvorfall
    • Kaudasyndrom (Notfall)
  5. Weitere

·        Arthritis                      

·        Diabetes

·        Epilepsie

·        Lymphödem

·        Krampfadern

·        Osteoporose

·        Sonnenbrand

·        Entzündungen

·        Bluthochdruck

·        Verbrennungen

·        Ansteckende Hautkrankheiten

·        Hautausschläge

·        Schwangerschaft

·        Thromboseneigung

·        Tumorerkrankungen

·        Unverheilte Wunden

·        Frische Operationen

·        Venenentzündungen

·        Infektionskrankheiten

·        Frische Knochenbrüche

·        Schwere Herzerkrankungen

·        Während der Chemotherapie

 

Nebenwirkungen:

Auch bei fachgerechter Anwendung können vereinzelt Nebenwirkungen auftreten. Diese sind oft vorübergehend:

Häufige Nebenwirkungen:

Hautrötungen, Muskelkater, Müdigkeit/Erschöpfung, Kältegefühl, Schwindelgefühl

Seltene Nebenwirkungen:

Blutergüsse, Kopfschmerzen, Nervenirritationen, Hautreizungen, Verstärkung von Schmerzen, Emotionale Unruhe

Sehr seltene Nebenwirkungen:

Gefäßverletzungen, Verschlechterung bestehender Erkrankungen (Missachtung von Kontraindikationen)